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"SODIS" - Pilotprojekt "Allgäuer Weg" in Ghana nach Anfangsschwierigkeiten erfolgreich gestartet "Sauberes Trinkwasser mit Sonnenlicht und PET- Flaschen"


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Das auf Initiative von PDG Ulf- Rüdiger Grunwald 2009 im Distrikt 111- BS entwickelte „SODIS“- Pilotprojekt „Allgäuer Weg“ für die Diözese KONONGO- MAMPONG (KMD) in Ghana wurde, trotz Verzögerungen beim Projektaufbau, inzwischen erfolgreich umgesetzt.

Mehr als die Hälfte der Clubs im Distrikt hatten sich im vergangenen Jahr mit Spenden oder Geldern aus zahlreichen Activities in Höhe von knapp 65.000 Euro finanziell an dem Projekt beteiligt und damit den Aufbau dieses besonderen Hilfsprogramms für die „Desinfektion von Trinkwasser auf Haushaltsebene“ für die Diözese in der „ASHANTI“- Region ermöglicht.

Die langjährige sehr gute Zusammenarbeit der „Ghana- Hilfe- Pfronten“ mit der Diözese „KONONGO- MAMPONG“ und der daraus gewachsenen Strukturen war eine der wesentlichsten Entscheidungsgrundlagen, das „SODIS“- Projekt in Ghana anzusiedeln. Einem Drittel (4.6 Mio) der Bevölkerung fehlt der Zugang zu sauberem Wasser. Die Rate der Durchfallerkrankungen und auch der Erblindung ist deshalb sehr hoch. Kinder unter fünf Jahren sind besonders betroffen. Die Kinder-sterblichkeit durch unreines Trinkwasser beträgt bis zu 11,5 Prozent.

„SODIS“ ist eine inzwischen weltweit anerkannte, einfache, aber sehr effiziente Methode für die „Desinfektion von Trinkwasser auf Haushaltsebene“. Durch sechsstündige Sonneneinstrahlung wird das, aus den unterschiedlichsten Quellen geschöpfte, und in „PET“- Flaschen abgefüllte Wasser von den durchfallerzeugenden Bakterien und Viren befreit. „SODIS“ ist durch die Untersuchungen von EAWAG (Wasser-Forschungsinstitut der ETH Zürich) wissenschaftlich dokumentiert und wird seit 1999 vor allem in Entwicklungsländern von etwa 4 ½ Millionen Menschen in über 30 Ländern erfolgreich verwendet. „SODIS“ wird von der WHO ausdrücklich empfohlen und ist seit 2003 eine von LIONS- Clubs International anerkannte Activity. Auch für die Menschen in unserer Projektregion ist „SODIS“ eine vielversprechende Methode, ihnen zu sauberem Trinkwasser zu verhelfen und damit insgesamt die Siedlungshygiene zu verbessern.

Die von unserem Vertragspartner EAWAG Anfang 2009 in Ghana durchgeführte Machbarkeitsstudie zur Umsetzung des von der Diözese (KMD) Ende 2008 vorgelegten Projektvorschlags zur Einführung von „SODIS“ führte zu folgenden Empfehlungen und Neuausrichtungen: 

  • Reduzierung der Zielbevölkerung im ersten Projektjahr von ursprünglich 33 geplanten Gemeinden mit knapp 30.000 Menschen in etwa 6.000 Haushalten auf zunächst etwa ein Drittel des Umfangs 
  • zugleich gewissermaßen als „Startprojekt“: Aufbau und Beginn eines „Lehr- und Lern- Projektes“ im ersten Projekthalbjahr in nur 5 bis 6 Gemeinden mit bis zu 4.000 Menschen in knapp 800 Haushalten. Das Ausbildungsprogramm für die zu betreuenden Familien wird hierzu ergänzend zeitgleich auf Kindergärten, Schulen, soziale Einrichtungen und Ausbildungsstätten der Diözese ausgedehnt. Diese vom Umfang her zwar verringerte, aber qualitativ verbesserte Ausrichtung soll insgesamt dazu dienen, den größtmöglichen Effekt für eine schnelle und vor allem die Bevölkerung überzeugende Verbesserung der Siedlungshygiene zu erreichen. 
  • Nach entsprechenden Erfolgskontrollen vor Ort soll der Projektumfang dann stufenweise und in angepassten Schritten im 2. und 3. Projektjahr erweitert werden. Danach soll die Diözese das Projekt alleinverantwortlich übernehmen.
Die Neuausrichtung führte zu teilweise unerwarteten Verzögerungen beim Projektaufbau:  
  • Neben dem neu zu formulierenden Projektvorschlag durch die Diözese, der Genehmigung durch die EAWAG und durch den LIONS- Distrikt 111- BS war eine Anpassung des Vertragswerkes der Kooperationspartner erforderlich; dazu gehörten die Aufstellung eines neuen Wirtschaftsplans mit veränderten Zeitfenstern und der Reduzierung der Kosten für das erste Projektjahr. 
  • Die Folge war die relativ späte Überweisung der vertraglich vereinbarten 1.Tranche in Höhe von 20.000 Euro durch das LHBS an die Diözese Ende Mai 2009. Schließlich konnten die für das Anfangsprojekt erforderlichen 15.000 „SODIS“- Flaschen für die Projektgestaltung erst nach Zahlungseingang bestellt werden . So traf das bestellte Flaschenkontingent tatsächlich erst Ende August bei der Diözese ein. 
  • Überraschend schließlich gab es auch noch personelle Veränderungen in der Führungsstruktur bei der Diözese: der Verantwortliche der Diözese für das Gesamtmanagement wurde kurzfristig in die Schweiz versetzt und eine neue Führungsstruktur in der KMD musste aufgebaut werden.
Die genannten Gründe führten trotz der sehr erfolgreichen „Ausbildung des Managements und der 30 Promotoren“ bereits im Mai 2009 zu einem verspäteten Projektbeginn und dadurch bedingt auch zu der verspäteten Vorlage der für Oktober und Dezember 2009 angeforderten Quartalsberichte der Diözese. Erst die Bewertung dieser Berichte durch die EAWAG in einer zweiten Feldmission im November 2009 vor Ort und im Januar 2010 ermöglichte die inzwischen erfolgte Überweisung der 2. Tranche in Höhe von 12.000 Euro zur Fortführung des Projektes in der Diözese.

Die Verzögerungen führen leider auch dazu, dass das zunächst bis 30. März 2010 geplante Projektjahr bis zum 30. Juni 2010 verlängert werden muss. So kann auch die dritte Tranche in Höhe von abschließend 8.000 Euro erst nach der dritten Feldmission vor Ort durch die EAWAG und den Distrikt im Juni 2010 überwiesen werden.

Das „SODIS“- Projekt in Ghana hat sich trotz aller Verzögerungen in den letzten fünf Monaten sehr erfolgreich entwickelt. Das KMD- „SODIS“- Management- Board ist herausragend trainiert, die Methode zur „Desinfektion von Trinkwasser auf Haushaltsebene“ in den Familien, Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstätten und sozialen Einrichtungen der Diözese überzeugend weiterzugeben. Die Promotoren leisten eine sehr anerkennenswerte Arbeit. Auch die Bevölkerung ist hochgradig motiviert, die „SODIS“- Methode anzuwenden und überzeugend umzusetzen. Dies ergeben die vorgelegten Berichte der Promotoren zur Bewertung der Wasserqualitäten nach der „SODIS“- Anwendung. Auf den bei den Feldmissionen aufgenommenen Bildern sieht man hoffnungsfrohe, zuversichtliche, strahlende und überaus dankbare Gesichter. Schließlich ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser für die Menschen dort in der Projektregion eine der wichtigsten Voraussetzungen für ihre Gesundheit und Zukunft.

Wie wird das Projekt fortgeführt?
Neben den fortlaufenden Aktualisierungen und qualitativen Verbesserungen im aktuellen Projektjahr, z. B. beim Monitoring oder auch der Ausstattung mit ergänzendem Informations- und Trainingsmaterial wird das Projektgebiet schrittweise erweitert und nach den jeweils erforderlichen Projektkontrollen kontinuierlich gesteigert. Für die weitere Projektplanung wurden bei der Koordinierungsbesprechung der Projektgruppe „Allgäuer Weg“ und der EAWAG in Zürich am 09. März 2010 hierfür folgende weitere Entwicklungsschritte festgelegt: 
  • 2. Projektjahr 2010/2011: Erweiterung des Projektgebiets auf 8- 12 Gemeinden mit 11.000 Menschen in 2.200 Haushalten 
  • 3. Projektjahr 2011/2012: Ausdehnung auf alle 33 Gemeinden der Diözese mit dann 30.000 Menschen in mehr als 6.000 Haushalten
Danach erfolgt die Übergabe des Projektes an die Diözese, um die Projektidee selbständig weiter in die Nachbarregionen zu tragen. Die erforderlichen Mittel für die phasenweise Erweiterung des Projektes lassen sich noch nicht abschließend bewerten. Es darf aber erwartet werden, dass die Folgekosten pro Projektjahr geringer sind als die für das 1. Projektjahr notwendigen 49.000 Euro. Bei der Projektentwicklung waren bis zu 50 Prozent der eingesetzten Mittel als Anfangskosten zunächst allein für den Aufbau der Leitungsorganisation (z. B. Management Board, Fremdausbildung der Promotoren, Material- und Ausstattungskosten) erforderlich.


Für die erfolgreiche Fortführung des Projektes sind also weitere finanzielle Mittel notwendig. Nach Abzug der für das erste Projektjahr vertraglich geregelten Überweisungen an die Diözese und an die EAWAG in Höhe von insgesamt 49.000 Euro und weiteren knapp 7.000 Euro für sonstige Ausgaben zur Einführung des Projektes (u.a. als Werbemaßnahmen: Kauf SODIS- Alpenwasser, Flyer, Poster, T-Shirts, Bankgebühren etc.) sind derzeit noch knapp 9.000 Euro verfügbar sind. Bitte unterstützen Sie deshalb auch in Zukunft die Weiterführung dieses überzeugenden Projektes durch entsprechende Activities und Spenden aus ihren Clubs. Jeder Euro ist herzlich willkommen. Die Projektgruppe „Allgäuer Weg“ bemüht sich darüber hinaus, zusätzliche Sponsoren zu finden und im Rahmen eines weiterführenden „Fundraisings“ um finanzielle Unterstützungen bei nationalen und internationalen Institutionen zu bitten.

Für das Projekt ist folgendes Spendenkonto eingerichtet:
Lions- Hilfswerk- Bayern- Süd,
Münchner Bank eG BLZ 701 900 00
Kontonummer: 700 012 467
Verwendungszweck: SODIS Projekt Ghana.

Ihre Spende können Sie auch überweisen an:
Fördergesellschaft LC Kempten- Cabodunum
Volksbank Kempten BLZ 733 900 00
Kontonummer: 2000 75353
Kennwort: SODIS

Für ihre Spende danke ich Ihnen sehr.
Peter Webersik,
LC Kempten- Buchenberg,
Projektbeauftragter „SODIS“- Pilotprojekt „Allgäuer Weg“




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